Höchste Zeit für ein Update

Es ist höchste Zeit für ein Update! In den letzten Wochen ist viel passiert. Es scheint als ob wir uns in einer neuen Saison befinden, einer Zeit von Wachstum und Frucht.

Was für ein Gott!

Innerhalb 2 Wochen gab es verschiedene Momente in denen 8-9 Menschen zum Glauben gekommen sind. Es kam zum Beispiel jemand zu uns, um Hilfe zu bekommen wegen all der düsteren Gedanken, die diese Person plagten. Jemand anders sah Gespenster und suchte deswegen Hilfe. Eine andere Person bekam wie aus dem Nichts ein starkes Verlangen, um zur Bibelschule zu kommen. Wieder jemand anders nahm ihre Enkelinnen mit, die zum Glauben kamen. Mit eigenen Augen konnten wir sehen, wie Gott heilt (jemand hatte Rückenschmerzen), befreit (von dämonischen Angriffen) und Menschen aus der der Macht des Bösen entreißt! Staunend sehen wir wie Gott Menschen berührt. Wir konnten wörtlich sehen, wie sich das Gesicht der Menschen veränderte und ihre Augen begannen zu strahlen, als Gott in ihnen Einzug nahm! Was für ein Genuss!

Betet ihr mit uns, dass diese Menschen Jesus nun auch mit ganzem Herzen folgen? Denn der geistliche Kampf beginnt jetzt erst. Jemand anderes kommt nämlich beispielsweise nicht mehr, weil ihre Albträume wiederkamen als sie begann uns wieder zu besuchen… dann lieber kein Kontakt mit uns, war ihre Schlussfolgerung. Sie sieht nicht, dass Gott die Dunkelheit ja gerade ans Licht bringen will.

Besuch von JMEM-Norwegen

Wir haben gerade auch ein Team von Jugend mit einer Mission aus Norwegen zu Besuch. Sie machen hier ihren Kurzzeitmissionseinsatz, so wie ich von 10 Jahren mit meinem DTS. Es ist toll, um Seite an Seite mit ihnen zu arbeiten. Seit einiger Zeit hatten wir beispielsweise den Wunsch, einem pensionierten Wittwer zu helfen. Sein einziger Sohn hat ein Alkoholproblem und wohnt nicht hier. Der Wittwer öffnet sein Haus für andere Hilfsbedürftige, hat aber niemand der ihn dabei unterstützt, obwohl das bitter nötig wäre. Wenn unser „wahre Frömmigkeit... Weisen und Witwen in ihrer Not beistehen” (Jak. 1,27) ist, dann können wir hier einen guten Anfang machen. Er hätte gerne sein Wohnzimmer gestrichen. Das war in der Tat richtig dunkel und schmutzig wie ihr auf dem nachstehenden Foto sehen könnt. Gesagt, getan. Zu neunt (jemand aus unserer keinen Gemeinde half auch mit) haben wir erstmal zwei Stunden lang die Wände geschrubbt. Danach saugte die Wand förmlich die Farbe auf. Am nächsten Tag kam noch eine zweite Schicht Farbe oben drauf. Das machte einen riesen Unterschied in dem Wohnzimmer – sehr zur Freude des Wittwers. Und wir freuten uns auch richtig mit!

Unsere eigene Bitte um Hilfe

Wir wollen euch noch eine eigene Angelegenheit darlegen, in der wir Hilfe benötigen. Es geht um die Steuern, die wir hier in Grönland zahlen müssen. Dafür fehlen uns bis Mai 12.000 Euro. Lasst mich das kurz erklären: bisher zahlten wir im Nachhinein Steuern über unser „Einkommen“ im vorangegangenen Jahr. Vor kurzem habe ich entdeckt, dass uns deswegen jährlich Zinsen von 1.250 Euro in Rechnung gestellt werden. Das wollen wir natürlich vermeiden! Deswegen zahlen wir seit diesem Jahr die Steuern schon im Vorfeld auf das erwartete „Einkommen“. Für 2017 können wir die Zinsen noch vermeiden, wenn wir die gesamten Steuern vor Mai einzahlen. Das ist nun die Herausforderung für uns, da wir ja gleichzeitig schon die Steuern für 2018 zahlen. Wir hoffen, diesen riesen Sprung dieses Jahr zu schaffen, sodass uns zukünftig keine Zinsen mehr berechnet werden. Natürlich finden wir es nicht besonders charmant, um Spenden zu bitten sodass wir Steuern bezahlen können. Noch schlimmer ist es allerdings, Zinsen auf Steuern zahlen zu müssen! Und unterm Strich können wir hier einfach nicht bleiben, wenn wir keine Steuern zahlen. Wir versuchen selbst einzusparen wo es geht.  Das ist einer der Gründe warum wir in diesem Jahr nicht nach Holland/Deutschland reisen werden. Aber ohne zusätzliche finanzielle Unterstützung wird es uns nicht gelingen, vor Mai 12.000 Euro zusammen zu sparen. Daher bitten wir Dich zu erwägen uns in dieser finanziellen Herausforderung zu unterstützen.

Zu guter Letzt

Mit Spannung warten wir die Geburt unseres dritten Kindes ab – in etwa 7 Wochen ist es soweit! Ob es ein Junge oder Mädchen ist wissen wir noch immer nicht sicher. Wir freuen uns aber schon sehr auf das Baby und auf Thinkas Mutter, die im März zu uns kommt, um uns nach der Geburt zu unterstützen!

Ganz liebe Grüße,

Peter, Thinka, Joël, Cora und ...

 

Standhaftigkeit im Glauben der jungen Christen.

Nötige finanzielle Unterstützung.