Das Unmögeliche ist geschehen

Was unmöglich schien, ist doch Wirklichkeit geworden! Am 22ten reisen wir zurück nach Grönland und können dann noch für 5 Wochen in der Wohnung von Freunden leben. Danach hatten wir keinerlei Aussicht auf eine andere Unterkunft. Diese Woche hat allerdings plötzlich jemand Kontakt mit uns aufgenommen, der uns sein Haus vermieten möchte! Wir sind erstaunt und dankbar; vielen Dank für eure Gebete hierfür!

Das bedeutet, dass ich nicht mehr eifrig nach einer Unterkunft für uns suchen muss und das gibt mir mehr Ruhe. Nichts desto trotz bleibt das “große gelbe Haus” ein riesen Projekt, bei dem Verzögerung leider normal zu werden scheint. Andererseits bringt Verzögerung auch Zeit mit sich, wodurch die Planung noch besser durchdacht werden kann.

Was erwartet uns wenn wir nach Tasiilaq zurückkehren? Wen werden wir dort antreffen und wen nicht? Unsere Freunde Mikkel, Rebekka und ihre Kinder, werden nach Dänemark abgereist sein, da bei Mikkel an drei Stellen Krebs gefunden wurde. Betet ihr mit uns für seine Heilung? Sie bleiben ein Jahr lang weg während er Chemotherapie erhält. Anitse und Gideon werden im Urlaub sein. Dan und Marie sind aber da und wir freuen uns sehr darauf sie wieder zu sehen! Joël wird neue Freunde finden können, er hat nämlich einen Platz bei einer Tagesmutter bekommen.

Ich muss sagen, dass ich freudig überrascht bin zu sehen, wie ihr mit uns und den Menschen in Grönland mitlebt, mitbetet und spendet. Das zu erleben macht mich demütig anderen gegenüber und ich freu mich darüber, dass wir uns gemeinsam für das Evangelium einsetzen. Lasst uns darauf gerichtet bleiben, sodass in chaotischen Gebieten, in Grönland oder im eigenen Land, Jesu Licht durchbrechen kann!

Einen lieben Gruß,

Peter, Katharina und Joël